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»STERNLESEN«

 

Ein besonderes Projekt – auch aus der Sicht der beteiligten Literat*innen:

Silvia Hlavin:
»Ich wurde für Sternlesen 2022 als Autorin ausgewählt. Was mir dabei ganz besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, war die symbolische Handlung des „Buch-Schenkens“ – dieses Anstoßen des Lesens bzw. der schöne Gedanke: Weitergabe einer Geschichte. Auch die Vielfalt der Orte prägte sich mir als Besonderheit ein, weil man nicht nur aus eigenen Texten liest, sondern auch die Möglichkeit nützt, Kolleginnen zu präsentieren und damit z.b. für mich Schule und Kindergarten zu „erobern“. Oder Schauplätze zu „belesen“, die sonst nicht für Lesungen vorgesehen sind.
Vor allem aber berührt mich auch nun, fast ein Jahr später noch das Wissen, dass zur selben Zeit auch andere Autorinnen mit demselben Ansinnen unterwegs sind, - jede einzelne meiner Lesung fühlte sich an wie ein großes Gemeinschaftsprojekt, und das zu erleben war für mich ungemein bereichernd!«
(Silvia Hlavin, bereiste die Bundesländer NÖ, Wien, Burgenland)


Marlen Schachinger:
»Das Faktum, das alle miteinander verbunden sind und sich aufeinander zubewegen, zeichnet das Erleben von »Sternlesen« aus. Dadurch entsteht an den beiden Lesungstagen eine ganz eigene Atmosphäre – nein, eigentlich schon an den letzten Tagen der intensivierten Vorbereitungen!
Zu dieser besonderen Atmosphäre gehört das Weiterreichen und Übergeben des Erzählens; wie auch immer die verschiedensten Orte das alsdann gestalten mögen: als Literaturquiz oder mit Pflücktexten, im Dialog oder als Buch-Staffellauf … Wir, Literat*innen, liefern bloß den Anstoß für all das, was danach geschieht; normalerweise erleben wir das nur am Rande mit, bei Sternlesen hingegen steht es im Zentrum. Dass aus Literatur so viel wachsen kann! Das ist auch, was mich an ihr fasziniert: Sie regt an, öffnet Freiräume, ermöglicht auf jeder Buchseite eine Wahl. Literatur befiehlt nicht. Sie lässt uns sein.«
(Marlen Schachinger, bereits die Bundesländer NÖ, Wien, Salzburg)


Erika Kronabitter:

»Sternlesen ermöglicht Vor-Lesezeit in einer konzertierten, dichten Vorlese-Situation für ein Publikum, das sich unkompliziert und manchmal spontan in teils überraschenden Vorlese-Situationen wiederfindet (Kaffeehaus, Park, Spazierweg, Seniorenheim, Aula des Schulgebäudes….) – Das Buch geht da hin, begeistert dort, wo die Menschen sind.«
(Erika Kronabitter war 2022 mit »Sternlesen« auf dem Weg von Vorarlberg nach St. Pölten)


Luis Stabauer:
»Ende April 2022 in OÖ sterngelesen, mich am Ende mit den anderen Sternleser:innen in St. Pölten getroffen und gemeinsam abschlussgelesen. Neue Zugänge und neue Leseorte haben sich als freudig-aufregende Erinnerungen eingraviert. Zum Beispiel haben Schüler:innen der Neuen Mittelschule Seewalchen nach dem Hören der Texte aus den Kinderbüchern gescheite und engagierte Fragen gestellt und Besucher:innen im Tageszentrum des Sozialen Services Wels wollten wissen, wie man zum Schreiben kommt. Die NR-Abgeordnete und Schirmfrau von Sternlesen, Petra Wimmer, hat mich sogar bis zur Lesung in Marchtrenk begleitet.«
(Luis Stabauer reiste von Oberösterreich über das Salzburger Land nach St. Pölten)


Paul Auer:
»Warum zögerte ich keine Sekunde, am Sternlesen teilzunehmen? Es gab mir die Möglichkeit, unterwegs zu sein, vorzulesen, neue Menschen kennenzulernen. Das alles mache ich liebend gern, Grund genug. Aber in der Rückschau war da noch mehr. Neue wichtige Lektüreerfahrungen, schließlich sollten wir ja nicht (nur) aus unseren eigenen Werken lesen. Die Faszination der Faszination, die man durchs Vorlesen insbesondere bei Kindern auslöst. Nicht minder beglückend indes die Begegnungen mit den Erwachsenen, denen man wie ein vagabundisierender Geschichtenerzähler in alten Zeiten Literatur frei Haus lieferte. Nicht von ungefähr erinnerte mich der Begriff des "Sernlesens" an die Sternsänger*innen, die von Haus zu Haus ziehen, empfangen und bewirtet werden, schlicht deshalb, weil sie eine frohe Botschaft verkünden. In meinem, in unserem, der Sternlesenden Fall, lautete die frohe Botschaft unabhängig von den mitgebrachten Werken, deren Stil und Sujet: Wir können, wir dürfen - lesen! Es gibt da draußen so viele Bücher, solch tolle Literatur, mannigfaltige Abenteuer, die ihr mühelos erleben könnt, jederzeit, ohne viel Aufwand - ihr müsst euch bloß ein Buch besorgen, oder auf eine Lesung gehen ... oder die Sternlesenden hereinbitten! Dies wäre eine schöne, neue Tradition, ein friedenspendendes, verbindendes und vor allem buchstäblich beruhigendes Ritual in unseren kalten, turbulenten, clickbait-geplagten Narzisstenzeiten. Man stelle sich vor: Es gibt eine Woche im Jahr, in der wir Herzen, Ohren und Türen öffnen und jede*n in unser Haus bitten, der/die mit einem Buch in der Hand anklopft um daraus vorzulesen. Wir selbst gehen mit einem Buch, das uns berührt, hinaus und bitten irgendwo um Einlass. Jede*r liest vor, jeder/jedem wird vorgelesen. Allerorts, Tag und Tacht, eine ganze Woche lang. Das "Sternlesen" könnte und sollte demnach eine Initialveranstaltung sein für eine der vielen Strategien, die wir in unserer Gesellschaft entwickeln werden müssen, um der Vereinsamung, der Verrohung, der Verzweiflung Gemeinschaft, Empathie und Trost entgegenzusetzen. Indem wir zusammenkommen und einander mit Geschichten beschenken.«
(Paul Auer nahm für uns den Weg von Kärnten über die Steiermark und Wien nach Niederösterreich)


Eva Woska-Nimmervoll:
Mit meinen und fremden Texten „on the road“ – eine ungewöhnliche kleine Tour mit lohnenden Begegnungen: Zum ersten Mal anlässlich meiner Lesung das Casa Marienheim, nur zwei Häuser weiter, besucht, eine tolle Buchhandlung in Traiskirchen kennengelernt und in einem Museum zwischen kulturhistorischen Exponaten mit BesucherInnen in Kontakt gekommen. Nicht bei Massenveranstaltungen oder online, sondern im Kleinen, in der Nähe liegt der Zauber, im unmittelbaren Kontakt mit einzelnen Menschen. Und das kann Sternlesen wunderbar ermöglichen.«
(Eva Woska-Nimmervoll reiste durch das südliche Niederösterreich)

***




Das war »Sternlesen 2022« und wir freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr: Hier der Link zum Video mit einigen Impressionen zu »Sternlesen 2022«. Viel Vergnügen beim Zusehen!


Zum »Welttag des Buches« organisiert das »Institut für Narrative Kunst« auf Initiative der Literatin Marlen Schachinger die Leseaktion »STERNLESEN« in ganz Österreich, um auf die relevante Bedeutung dieser Kulturtechnik hinzuweisen. Knapp eine Million funktionale und sekundäre Analphabet*innen leben hierzulande, dabei ist Lesen eine der Grundlagen für die Teilhabe an der Gesellschaft als bewusste Bürger*innen, ist Schlüssel zur Welt. Diese erschreckend hohe Zahl darf nicht ignoriert werden, denn mangelnde Lesekompetenz mindert berufliche Chancen ebenso wie die Teilhabe an unserer Welt als mündige Bürger*innen.

Grund genug, den »Welttag des Buches« am 23. April mit der Großaktion »STERNLESEN« zu begehen, und wer ist besser dazu geeignet, ›Botschafter*in‹ des Lesens zu sein als Literat*innen? Deshalb besuchen sechs Künstler*innen am 22. April Kindergärten und Schulen in ihrer Wohnnähe, um ebenda vorzulesen, reisen am 23. April weiterhin lesend durch ganz Österreich, machen an diversen Orten Station, im Gepäck Buchexemplare, die sie nach ihrer Leseaktion an Anwesende verschenken, sei es eine Buchhandlung oder deren Vorplatz, eine Einrichtung betreuten Wohnens oder ein Hauptplatz, ein Wohnzimmer oder ein Garten als Open Space …


Station machten die Autor*innen:
am 21. April 2022

15:00, K:
9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 50: Robert-Musil-Literaturmuseum
Paul Auer liest »Jelka - Aus dem Leben einer Kärntner Partisanin« von Helena Kuchar

Mit freundlicher Genehmigung des »Drava Verlags«



am 22. April.2022

8:30, W:
1220 Wien, GTVS Wulzendorfstraße 1
Silvia Hlavin liest »Dicke Biber« von Bettina Balàka

Mit freundlicher Genehmigung des »Leykam Verlags«
Geschlossene Veranstaltung!


9:00, K:
9872 Millstatt am See, Kaiser-Franz-Josef-Straße 179: Kindergruppe Millikids
Paul Auer liest »Du gehörst zu uns oder Jeder ist ein bisschen anders« von Julia Volmert

Mit freundlicher Genehmigung des »Arabello Verlags«
Geschlossene Veranstaltung!


9:30, NÖ:
2154 Gaubitsch, Volksschule Gaubitsch 125
Marlen Schachinger liest »Kein Plastik für den Wal« von Stephan Sigg

Mit freundlicher Genehmigung des »Camino Verlags«, und mit famoser Unterstützung der »Bäckerei Öfferl«, die für alle 55 Kinder Schulmäuse und kräftigendes Bio-Gebäck liefert!
Geschlossene Veranstaltung!


10:00, NÖ:
2500 Baden, Schimmergasse 1-3: Casa Marienheim Baden
Eva Woska-Nimmervoll liest aus »Heinz und sein Herrl«

Geschlossene Veranstaltung!


10:30, K:
9872 Millstatt am See, Obermillstatt 124: Volksschule Anna Gasser
Paul Auer liest »Die kleine Hexe« und »Der Räuber Hotzenplotz« von Otfried Preußler

Mit freundlicher Genehmigung des »Thienemann Verlags«
Geschlossene Veranstaltung!


10:30, W:
1220 Wien, Pirquetgasse 6a: Städt. Kindergarten MA 10
Silvia Hlavin liest »Sarah unter der Wolke« von Erika Kronabitter

Mit freundlicher Genehmigung der »Edition Art Science« und Erika Kronabitter
Geschlossene Veranstaltung!


11:00, NÖ:
2120 Wolkersdorf, Brünner Straße 1: Montessori Schule Wolkersdorf
Marlen Schachinger liest »Das Buch vom Feminismus« von Jania Wilson

Mit freundlicher Genehmigung des »Zuckersüß Verlags«
Geschlossene Veranstaltung!


Vormittags, OÖ:
4863 Seewalchen am Attersee, Dr.-Rudolf-Schuh-Straße 2: NMS Seewalchen
Luis Stabauer liest »Franz und der Regenschirm« und »Sarah unter der Wolke« von Erika Kronabitter

Mit freundlicher Genehmigung der »Edition Art Science« und Erika Kronabitter
Geschlossene Veranstaltung!


15:30, NÖ:
2500 Baden, Weikersdorfer Platz 1: Rollettmuseum
Eva Woska-Nimmervoll liest aus »Fragmente: Die Zeit danach«.

Mit freundlicher Genehmigung des »Promedia Verlags« und der »Edition Arthof«


16:00, OÖ:
4863 Seewalchen am Attersee, Attersee Straße 25: Café Eiszeit
Luis Stabauer liest aus »Atterwellen«

16:30, B:
7111 Parndorf, Hauptstraße 84: Bücherei Parndorf
Silvia Hlavin liest aus »Eszters Wende«


am 23. April 2022

09:15, NÖ:
2136 Laa/Thaya, Stadtpl. 2: BuchLAAden
Marlen Schachinger liest »Krisenfeuerwehr« von Renate Welsh.

Mit freundlicher Genehmigung des »Promedia Verlags« und der »Edition Arthof«
Michael Lehner, Inhaber des BuchLAAdens, gestaltet eine Welttag-des-Buches-Überraschung für alle Besucher*innen.


10:00, B:
7053 Hornstein, Alte Bandfabrik 1: Buchhandlung Leuchtturm
Silvia Hlavin liest »Ich bin Vincent und ich habe keine Angst« von Enne Koens (© 2019, Gerstenberg Verlag, Hildesheim)

Mit freundlicher Genehmigung des »Gerstenberg Verlag«


10:00, OÖ:
4600 Wels, Salzburgerstraße 46: Tageszentrum Sozialen Wohnservice in Wels
Luis Stabauer liest »Kärnter Ecke Ring« von Paul Auer

Mit freundlicher Genehmigung des »Septime Verlags«


10:15, NÖ:
2020 Hollabrunn, Sparkassegasse 18: Buchhandlung Frau Hofer
Marlen Schachinger liest aus »Albors Asche«

10:30, NÖ:
2514 Traiskirchen, Otto-Glöckel-Straße 2-4: Stöhrs Lesefutter
Eva Woska-Nimmervoll liest »Ziernähte: Mein Industrieviertel« von Gertraud Klemm

Mit freundlicher Genehmigung von Gertraud Klemm


11:00, ST:
8020 Graz, Europaplatz 4
Paul Auer liest »Wer wir wären« von Norbert Kröll

Mit freundlicher Genehmigung der »Edition Atelier«


11:30, NÖ:
2130 Mistelbach, Conrad Hötzendorf-Platz: Radbörse
Marlen Schachinger liest »Szeretlek« von Silvia Hlavin

Mit freundlicher Genehmigung des »Promedia Verlags« und der »Edition Arthof«
Passend zum Frühjahrsputz für alle Räder, der an diesem Tag bei der »Radbörse« vorgenommen werden kann.


12:30, ST:
8020 Graz, Payer-Weyprecht-Straße 27: Kunstgarten Graz
Paul Auer liest aus »Fallen«

14:00, W:
1220 Wien, Janis-Joplin-Promenade 6/5/ EG 1: Buchhandlung Seeseiten
Silvia Hlavin liest »Kein Plastik für den Wal« von Stephan Sigg

Mit freundlicher Genehmigung des »Camino Verlags«


14:00, OÖ:
4614 Marchtrenk, Stadtplatz
Luis Stabauer liest »Martiniloben« von Marlen Schachinger

Mit freundlicher Genehmigung des »Septime Verlags«
Die JG-Junge Generation Marchtrenk nahm die Idee sogleich aktiv auf: Daniel Leitner, Sabrina Bennett und Jürgen Lalik lesen gleichfalls. Die Stadtgemeinde unterstützt die Aktion!


14:00, NÖ:
2560 Berndorf, Mühlgasse 1-3/3/6: Dodos Denkwerkstatt
Eva Woska-Nimmervoll liest aus »Heinz und sein Herrl«

17:00, NÖ:
3100 St. Pölten, Kulturbezirk 3 (Hain zwischen Landesbibliothek und Landesarchiv):
Öffentlicher Leseflashmob:
Setzen wir ein Zeichen für das Lesen! Zeigen wir im öffentlichen Raum, dass Lesen uns fasziniert!
Komm mit deinem Buch, nimm Platz und lies still in Gemeinschaft anderer Lesender!

Für Sitzgelegenheiten ist gesorgt.


17:30-18:30, NÖ:
3100 St. Pölten, Kulturbezirk 3 (Hain zwischen Landesbibliothek und Landesarchiv): Abschlusslesung aller beteiligten Autor*innen und finales Meet & Greet




Beteiligte Autor*innen sind 2022:
Paul Auer, von Kärnten über die Steiermark nach St. Pölten
Paul Auer ist Kärntner. Ein Kind des melancholischen Südens. Das erklärt vielleicht die Gleichzeitigkeit von Leichtigkeit und Schwere, von Humor und Ernsthaftigkeit in seinen Texten, deren Essenz ein Rezensent mit „Hurra, das ist kein Spaß!“ charakterisiert hat. Oft handeln sie vom Monströsen der Menschenseele, der Auseinander-Zersetzung des Individuums im Ping-Pong von Trieb und Trauma; von dessen Verstrickung in Sinn und Unsinn des Lebens. Für seine Figuren geht es meist um alles, aber im Grunde nur um das Eine: gesehen zu werden in ihrer Allzu-Menschlichkeit; um nach einem Tag, einem Jahr, einem Leben voller Irrwitz, Drama und Wahnsinn, in einen See zu springen; schwimmen, plätschern und blödeln; sich zu denken: Ach ja, so einfach kann es auch sein ... Und dann ist endlich gut.

Silvia Hlavin, ins Burgenland und von Wien nach St. Pölten
Silvia Hlavin wurde 1968 geboren, als Tochter einer Wienerin und eines ungarischen 1956-er Flüchtlings. Inmitten der elterlichen Blumengärtnerei wurde sie liebevoll erzogen, zum Glück brach man ihr keine ›falschen‹ Triebe ab; sie durfte so lange wachsen, bis sie groß genug war, um über Rosenköpfe und Stacheln hinwegzusehen. Saß dabei öfters am Fundamentsockel eines neu gebauten Glashauses, träumend, in der Hoffnung und Vorfreude, mit einem neuen Roman wieder andere Welten kennenzulernen. Später wurde der Bücherwurm zur Vielreisenden, Buchhalterin und Autorin. Seit 2002 diverse Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Debütroman „Sein Rosenturm“ 2012, dem der Krimi „Die Nachricht“ und „Kalter Check-Out“ folgte. Zuletzt erschien der Roman „Eszters Wende“ 2018, Mitwirkung an dem Dokumentarfilm »Arbeit statt Almosen«, Österreich, 2020.
(www.silvia-hlavin.at)

Erika Kronabitter, von Vorarlberg über Tirol nach St. Pölten
Erika Kronabitter wurde 1959, jährlich von Blasius gesegnet, an einem Dienstag unter einem guten Stern morgens um halb sieben, also dann, wenn die Welt noch in Ordnung ist, in der Steiermark geboren. Der Geburtsort brachte das Leben des Kindes ziemlich durcheinander, das kann aus der noch nicht geschriebenen Biografie eindeutig abgelesen werden. Heute lebt die zwischenzeitlich Erwachsene nach einigen Wohnortskatapultationen in Bregenz, Wien und im Zug. Sie arbeitet schreibend, denkend, malend.
(www.kronabitter.com und facebook)

Marlen Schachinger, quer durch Niederösterreich nach St. Pölten
Marlen Schachinger wurde im Dezember 1970 frühzeitig und während eines Schnee-sturms geboren; wohlgemerkt: der österreichischen Variante desselbigen, und wie alles kommt auch so ein Schneesturm hierzulande ein bisschen gemütlicher, ein bisschen lah-mer daher als anderswo. Und weil Marlen Schachinger ist, wer sie ist, beobachtet sie, was vor sich geht, und erzählt, liest, liebt, lebt auf ihre Art: nachsinnend, wissbegierig und ob-sessiv, durchaus auch ungeduldig – und da dies im Präsens formuliert ist, kann wohl der Grammatik folgend angenommen werden, dass sie bislang nicht über den Jordan gegan-gen ist, hat es auch noch nicht vor, denn an ein jenseitiges Land der Verheißung glaubt sie nicht: Das Bedeutsame kündigt sich kaum je feierlich offenbarend an. Vielmehr schleicht es sich im Nebenher in unser Leben, um schlicht da zu sein. Und will gesehen und in Worten gewogen werden …!
Und weil dies alles noch nicht genug, lebt sie mehrere Leben in einem, lehrt regelmäßig am »Institut für Narrative Kunst Niederösterreich« als Dozentin für »Literarisches Schrei-ben« sowie an anderen Orten der Bildung im In- und Ausland, schreibt, bloggt, übersetzt, führt Regie und leitet den Verlag »Edition Arthof« – betreut sie nicht auf ihrem Hof im nie-derösterreichischen Kleinbaumgarten Gemüsegarten und stetig wachsende Tierschar …
(www.marlen-schachinger.com)

Luis Stabauer, von Oberösterreich nach St. Pölten
Luis Stabauer wird 1950 in Seewalchen am Attersee, auf einem Bauernhof in Ainwalchen, geboren. Am Nachmittag vor der Geburt war ein schweres Gewitter niedergegangen. Die Mutter hatte davor noch am Bauernhof helfen müssen. Danach setzten die Wehen ein und der Vater fuhr mit dem Rad los, um die Hebamme zu holen.
Bereits als Jugendlichen interessierte Stabauer Historisches, vor allem jene Erzählungen, die nicht in den Geschichtsbüchern zu finden waren und er engagierte sich für „Die da unten“, für die Natur und für den Frieden.
Nach einem Entwicklungseinsatz in El Salvador begann er zu schreiben. Seit 2001 beschäftigt er sich intensiv mit Literatur und organisiert Lesungen. Seine ersten Arbeiten sind die Integration von Romanteilen in zwei Fachbüchern, sowie die historische Biografie „Der Kopf meines Vaters“. In den Jahren danach sind drei Romane und ein Lyrikband erschienen.
2022 war er zweieinhalb Monate in Uruguay, um für seinen neuen Roman zu recherchieren.
(www.luis-stabauer.at)

Eva Woska-Nimmervoll, vom Süden Niederösterreichs nach St. Pölten
Eva Woska-Nimmervoll
ist am zweiten Tag von Woodstock, aber in Niederösterreich geboren. Und es zog sie auch immer in Richtung Wald-und-Wiesen-Feste – gerne barfuß, mit Musik und Poesie und (zumindest in jungen Jahren) viel Rotwein. Schreiben spielte immer eine wichtige Rolle: Früh begann sie, Tagebuch und Gedichte zu schreiben; erste deutschsprachige Songtexte entstanden in der Volksschule (eigentlich gar keine schlechten, verglichen mit dem, was man heute manchmal so hört), mit 13 schrieb sie ihren ersten Roman, ein Kinderbuch (unveröffentlicht – warum eigentlich? Auch hier gilt: gar nicht so schlecht, verglichen mit …). Publizistik-Studium, Arbeit als Redakteurin bei Zeitungen und im ORF, als Sängerin bei verschiedenen Bands (Irish Folk, Singer/Songwriter etc.) und Projekte … ein Kaleidoskop an Aktivitäten, doch alles immer mit Schreiben verbunden. Als Schreibpädagogin noch am Anfang, dafür Erfahrung als FH-Lektorin. Zuletzt Projektleiterin im Corporate Publishing, trotzdem wurde der erste (erwachsene!) Roman fertig und veröffentlicht: „Heinz und sein Herrl“ (Kremayr & Scheriau, 2019), derzeit wieder einer in Arbeit. Einige Stipendien und Preise, u.a. den Förderpreis Harder Literaturpreis 2016 und das Projektstipendium BMKOES 2020. Das Korsett der beruflichen Textarbeit ist eng geschnürt; literarische Ausschreibungen und Wettbewerbe hingegen sind eher wie flatternde Kleider, die sie anziehen kann, wenn sie das Gefühl hat, dass sie ihr passen. Bei jedem Romanbeginn hingegen fühlt sie sich irgendwie so, als würde sie nackt ohne Schlittschuhe Eistanzen.
(www.evawoskanimmervoll.wordpress.com)



»STERNLESEN« 2020 wäre nicht zu realisieren, ohne die Förderung durch private Sponsor*innen, welche die Bücherspenden mit ihrem Beitrag finanzieren:
Als erste Sponsorin stieg die »BÄCKEREI ÖFFERL« aus Gaubitsch in Niederösterreich mit ins Boot; und das aus Überzeugung: Wird gelesen und tauscht man sich danach über Gelesenes aus, können sich neue Ideen wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, Ökologie und ökologische Landwirtschaft, klimabewusstes Leben in unserer Gesellschaft ausbreiten, um auch den nächsten Generationen eine Zukunft zu ermöglichen.
Wir danken der »BÄCKEREI ÖFFERL« herzlich für ihre großzügige Unterstützung!
Auch die Hypo NOE Landesbank in Laa/Thaya unterstützte das Projekt mit einer Buchspende. Das niederösterreichische Unternehmen, in dem die Freude wächst oder: »Sonnentor Bio-Tees und Bio-Gewürze«, findet Lesen besonders wichtig und stiftet für die Besucher*innen der Lesestationen in Niederösterreich beglückenden Happiness-Tee! Wir danken herzlich.



Mit freundlicher Förderung durch die Grazer Autor*innen Versammlung sowie durch die Kulturabteilung des Landes NÖ und durch das Bundesministerium für Kunst & Kultur. Wir danken für die gewährte Unterstützung!